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Herrlich

Fasching kann ja soooo schön sein, selbst wann man wie ich mit dem ganzen Helau und Alaaf nicht viel anfangen kann.

Aber wenn man deswegen „zwangsfrei“ hat und kurz ins Edeka huscht, um Zutaten für’s Abendessen zu kaufen und dieses fast ganz leer vorfindet, ist Fasching schon toll.

Ein bisschen hat mir die Kassiererin aber schon leid getan, so gelangweilt, wie sie rumsitzt und sich über jeden Kunden freut, aber naja, für was gibt’s Zeitschriften und nette Kundinnen, die sich gerne mal auf einen Plausch einlassen :o)

Sollen se mal alle schön feiern, die Jecken und sich den Umzug anschauen, ich hab besseres zu tun!

Nachts kein Bier

Als letztes Jahr u.a. in Ba-Wü die Ladenöffnungszeiten freigegeben wurden, fanden Michi und ich dies noch als übertrieben und waren der Ansicht, dass die bisherigen Zeiten (bis 20 Uhr) für die meisten Belange mehr als ausreichend sind.

In letzter Zeit fällt uns immer häufiger auf, dass man gerade abends schon gezielt nach Läden sucht, die auch bis 22:00 Uhr geöffnet haben, vor allem wenn man nach der Arbeit noch andere Sachen zu erledigen hatte und anschließend noch was einzukaufen hat — man braucht sich dann nicht so zu hetzen.

Als wir letztens in Kassel waren, fanden wir dort sogar ein EDEKA in der Nähe der Eissporthalle, welches zwar nicht rund um die Uhr, schon aber bis 24 Uhr geöffnet hatte. Da wir einen schönen DVD Abend machen wollten, war dies die einzige Möglichkeit (abgesehen von einer überteuerten Tanke) noch abends um halb elf an Bier und Knabberkram zu kommen.

Bei den Schwaben scheint man in einem 24h-Markt diesen nächtlichen (Bier-)Umsatz wohl nicht nötig zu haben – wie ich einem Leserbrief im Shopblogger-Blog entnehmen kann. Und das kann ich gar nicht verstehen – genau diese Artikel wären vermutlich die einzigen, die mich spät abends/nachts überhaupt in einen Supermarkt treiben könnten.

Schlimmste Einkauferlebnisse

Durch Mario’s Eintrag im Zusammenhang mit (un-)aufdringlichen Verkäufern angeregt, fällt mir ad-hoc ein krasses Erlebnis ein…

Die verhinderte Möbelschau:
Als Michi und ich uns 2004 eine neue Sitzgruppe bzw. Polstergarnitur kaufen wollten, sind wir um Eindrücke zu sammeln durch die diversesten Möbel-Häuser Kassels (und Umgebung) getingelt.
Unter anderem kamen wir auch in ein (mittlerweile insolventes und auch geschlossenes) Möbel-Geschäft in Kassels Industriepark Waldau. Vorgewarnt, dass das Geschäft relativ überteuert sein soll, wollten wir aber trotz allem mal unverbindlich schauen, ob sie was ansprechendes im Angebot habe.

Kaum im Laden fing uns der Verkäufer gleich am Polster/Wohnzimmer-Bereich ab und fragte, ob er helfen könne. Als wir mit dem Hinweis ablehnten, wir wollen nur schauen, zog er sich nicht etwas diskret zurück, sondern fragte gezielt weiter nach was wir denn suchen, und ob er eher was aus Leder oder Polster sein soll usw. Als wir abermals daraufhinwiesen, dass wir uns noch nicht festgelegt haben und NUR SCHAUEN WOLLEN ließ er erstmal von uns ab….

Kaum hatten wir uns einige Gänge weiter nur mal auf eine Sitzgruppe hingesetzt, tauchte der besagte Verkäufer wie aus dem Nichts erschienen auf – fragt nicht, wo der plötzlich herkam – und textete uns erneut zu, bis wir aufstanden und einfach weitergingen. Wieder einige Gänge weiter – einen andere Sitzgruppe – das gleiche Spiel wie vorher, der Typ stand plötzlich wieder urplötzlich auf der Matte (wenn er mit Knalleffekt in einer Rauchwolke aufgetaucht wäre, hätte uns das nicht gewundert) und fuchtelte schon mit Maßbändern herum und fragte uns, wie die Ausmaße in unserer Wohnung denn seien.

Wir hatten eigentlich keine Gelegenheit, die Möbel auf uns wirken zu lassen oder überhaupt eine Meinung zu bilden, so bedrängt hat der Kerl uns. Als der Kerl sich verzog, haben wir es ihm gleichgetan und sind schnurstracks zum Haupteingang raus.

Wenn der alle Kunden so „überwacht“, ist es kein Wunder, dass da am Ende keiner mehr hingegangen ist. So vergrault man potenzielle Kunden.