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Schlimmste Einkauferlebnisse

Durch Mario’s Eintrag im Zusammenhang mit (un-)aufdringlichen Verkäufern angeregt, fällt mir ad-hoc ein krasses Erlebnis ein…

Die verhinderte Möbelschau:
Als Michi und ich uns 2004 eine neue Sitzgruppe bzw. Polstergarnitur kaufen wollten, sind wir um Eindrücke zu sammeln durch die diversesten Möbel-Häuser Kassels (und Umgebung) getingelt.
Unter anderem kamen wir auch in ein (mittlerweile insolventes und auch geschlossenes) Möbel-Geschäft in Kassels Industriepark Waldau. Vorgewarnt, dass das Geschäft relativ überteuert sein soll, wollten wir aber trotz allem mal unverbindlich schauen, ob sie was ansprechendes im Angebot habe.

Kaum im Laden fing uns der Verkäufer gleich am Polster/Wohnzimmer-Bereich ab und fragte, ob er helfen könne. Als wir mit dem Hinweis ablehnten, wir wollen nur schauen, zog er sich nicht etwas diskret zurück, sondern fragte gezielt weiter nach was wir denn suchen, und ob er eher was aus Leder oder Polster sein soll usw. Als wir abermals daraufhinwiesen, dass wir uns noch nicht festgelegt haben und NUR SCHAUEN WOLLEN ließ er erstmal von uns ab….

Kaum hatten wir uns einige Gänge weiter nur mal auf eine Sitzgruppe hingesetzt, tauchte der besagte Verkäufer wie aus dem Nichts erschienen auf – fragt nicht, wo der plötzlich herkam – und textete uns erneut zu, bis wir aufstanden und einfach weitergingen. Wieder einige Gänge weiter – einen andere Sitzgruppe – das gleiche Spiel wie vorher, der Typ stand plötzlich wieder urplötzlich auf der Matte (wenn er mit Knalleffekt in einer Rauchwolke aufgetaucht wäre, hätte uns das nicht gewundert) und fuchtelte schon mit Maßbändern herum und fragte uns, wie die Ausmaße in unserer Wohnung denn seien.

Wir hatten eigentlich keine Gelegenheit, die Möbel auf uns wirken zu lassen oder überhaupt eine Meinung zu bilden, so bedrängt hat der Kerl uns. Als der Kerl sich verzog, haben wir es ihm gleichgetan und sind schnurstracks zum Haupteingang raus.

Wenn der alle Kunden so „überwacht“, ist es kein Wunder, dass da am Ende keiner mehr hingegangen ist. So vergrault man potenzielle Kunden.

Von Der Dürrbi

Kurze Zusammenfassung
Aufgewachsen in Calden, Schule in Calden, Grebenstein, ABI an der ASS in Hofgeismar, Bundeswehr in Kassel und Schwalmstadt (NschBtl 51)

Ausbildung zum DV-Kfm im Genossenschaftlichen Rechenzentrum Kassel (GRK), seit 2006 wohnhaft in/um Karlsruhe

4 Antworten auf „Schlimmste Einkauferlebnisse“

Schon mal bei bei so einem Baumarkt gewesen, der Verkäufer in gelben T-Shirts mit Aufdruck des Firmennamens beschäftigt? Ich wollte Leimholz zu gesägt haben und mußte allen Ernstes mehr als 15 Minuten nach einem dieser, sonst in reichlicher Anzahl vorhandenen, Mitarbeiter suchen. Gefunden heißt aber nicht gut beraten. Die Dame, die ich erwischte und sie sah auch wirklich so aus, als habe ich sie bei was Verbotenem erwischt, war zu dämlich ein 20 cm breites Holzstück in 3 gleich große Streifen zu zersägen. Zu ihrer Verteidigung: Sie war ansonsten sehr nett und ich hätte es mit Papis Stichsäge noch schlechter hinbekommen.

Allein schon nur beim Lesen stellten sich mir schon die Nackenhaare auf. Ich HASSE solche Verkäufer/innen! Normalerweise bin ich ziemlich freundlich, aber bei solchen *$§%&!* vergesse ich schon mal meine gute Kinderstube und weise sie ziemlich grob zurecht.

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