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Frau Doktor Michi hilft ;-)

Heute hatte ich mein OP-Vorbereitungsgespräch.
Ich kam in der Klinik an und sollte erst zum Anästhesisten gehen. Gut, ich also die Treppen hoch und setzte mich vor das Zimmer des Narkosearztes. Es war noch jemand drinnen und ein Mann wartete schon. Nach mir kamen noch 2 Frauen. Wie das so ist, kommt ein Gespräch zustanden. Mittlerweile war der Mann vor mir schon beim Arzt drinnen. Die Frau nach mir erzählte, sie bekommt am Montag die Gallenblase raus. Oh, noch eine Leidensgenossin. Ich seh allerdings wahrscheinlich aus wie eine freundliche Ärztin. Die Frau klagte mir ihr Leid, was für eine Angst sie doch hat, was sie sonst noch für Krankheiten hat, und und und und. Hallo, ich habe auch Angst. Aber nein, das sag ich nicht, ich mache der Frau Mut, das ist doch alles gar nicht so schlimm ist, und und und.
Naja, geschadet hats meiner Angst bestimmt auch nicht :mrgreen:

Dann nach dem Narkosegesrpäch, was recht lustig verlief (netter lustiger Arzt) bin ich wieder die Treppen runter und der Chirurg wartete schon auf mich. Erst Blut abnehmen und seit dem Zeitpunkt weiß ich, was „Lehrkrankenhaus“ bedeutet *g*
Die junge „noch nicht Ärztin“ fand keine guten Venen. Dann hat sie mit Hilfe doch eine schöne Vene gefunden und beim dritten Röhrchen ist ihr die Nadel rausgerutscht. Alles Weiterprobieren half nix. Nach einer gefühlten Stunde kam ihr dann zum Glück doch noch der Assistenz Arzt zu Hilfe. Er piekste mich dann in den anderen Arm und holte sich von der Vene das letzte Röhrchen Blut. Die Gute hat sich bestimmt hundert Mal entschuldigt und es tat ihr so furchtbar leid. Naja, ich hab ihr verziehen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen ;-)

Das Gespräch mit dem Chirurgen verlief auch gut und dann durfte ich auch schon wieder gehen…bis Dienstag dann.

Mein einer Arm ist noch etwas blau und geschwollen und tut etwas weh, aber vor der OP hab ich jetzt plötzlich nicht mehr so viel Angst, Frau Doktor Michi hat geholfen…

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OP Termin steht fest

Nachdem ich ja letzte Woche beim MRT war und die genaue Lage meiner Gallensteine bestimmt wurde und festgestellt wurde, daß mein Gallengang zum Glück frei ist und somit einer laparoskopischen OP (mittels Bauchspiegelung) nichts im Wege stehen sollte, hat mir mein DOC gleich eine Überweisung zum Chirurgen und eine Einweisung zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus geschrieben.
Heute war ich jetzt erst mal im Krankenhaus (natürlich auch dort erst mal Untersuchungen). Der Arzt dort riet mir nun auch zur Entfernung der Galleblase und machte auch gleich einen Termin aus.

Am 18. März darf ich also morgens früh ins Krankenhaus. Das ist ein Dienstag, die OP erfolgt wohl am gleichen Tag, zum Wochenende (wie ich zuhause gesehen hab ists das Osterwochenende) wäre ich dann auch schon wieder daheim.
Ich hab gleich eine ganze Menge Unterlagen für die OP mitbekommen (das Übliche halt wegen Risiken bei der OP selbst und bei der Narkose…), die ich dann zur OP Vorbesprechung am Freitag vor der OP mitbringen soll.

Ich hab ja gar nicht mal so dolle Angst vor der OP an sich (das ist wohl nicht so schlimm und Schmerzen sind danach angeblich auch gering), aber ich hab Panik vor der Vollnarkose. Ich hab zwar schon 3 Vollnarkosen hinter mir, aber die liegen schon eine ganze Weile zurück. Hätte ich früher die Wahl zwischen örtlicher Betäubung und Vollnarkose gehabt, hätte ich kleiner Schisser mich immer FÜR die Vollnarkose entschieden. Aber heute siehts anders aus. Tja, aber das geht halt nur unter Vollnarkose :evil:

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und es nimmt kein Ende

Ich hab so langsam das Gefühl, ich kenn das Wartezimmer bei meinem Hausarzt besser als unser Wohnzimmer…

Heute war ich mal wieder dort. Die letzte Blutuntersuchung war soweit in Ordnung. Also meine Gallensteine haben meine Leberwerte nicht erhöht und auch erhöhte Entzündungswerte konnten noch nicht festgestellt werden. Soweit schon mal gut. Trotzdem ist meine Übelkeit nach wie vor vorhanden und trotz Hammertabletten ist noch keine Besserung aufgetreten.

Der Doc war heute supernett und meinte ich bin eine „sehr tapfere Frau“ ;-)

Bevor ich meine Gallenblase weggeeschnippelt kriege, muß ich erst noch zum MRT Naja, glücklich bin ich darüber nicht unbedingt, aber wat mut dat mut :-)
Für nächste Woche Donnerstag habe ich schon gleich nen Termin gekriegt (zum Glück mußte ich noch nie die Erfahrung machen, daß Kassenpatienten Patienten zweiter Klasse sind…)
Ein bißchen Schiss hab ich ja schon vor so ner Röhre, aber ich werds überleben :-)

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Tschüss Gallenblase?

Wie ihr ja vielleicht noch wisst, hab ich immer wieder mit lästiger Übelkeit und Bauchschmerzen zu kämpfen!

Beim Ultraschall konnte man 2 schöne Gallensteine sehen.
Bei einer Magenspiegelung kam eine Magenschleimhautenzündung zum Vorschein. Bei der Gewebeprobe war das Ergebnis. Helicobacter Pyolri – Bakterien im Magen.
Da diese Bakterien oftmals verantwortlich für Magenschleimhautenzündungen sind, verordnete mir mein Arzt eine Medikamentenkombination bestehend aus zweierlei Antibiotika und magensäurehemmenden Tabletten. Jetzt hab ich vor Weihnachten eine Woche lang täglich ganz brav diese Medikamente genommen.

Leider ist meine Übelkeit aber noch immer nicht weg. Gestern war es wieder ganz schlimm. Also war ich heute beim Arzt, der wieder meinen Bauch abtastete und nochmal ein Ultraschall des Bauches machte. Mein Doc vermutet, daß meine Gallensteine meinen Magen reizen.
Morgen früh hab ich nun noch mal mal einen Termin zur Blutabnahme, da wird dann der Gallenfluss überprüft und es wird festgestellt, ob durch die Gallensteine meine Leberwerte erhöht sind bzw. es wird noch nach anderen Enzündungswerten gesucht. Danach wird dann entschieden.

Aber der Doc sagte schon: „Über kurz oder lang werden sie sich die Gallenblase entfernen lassen müssen“

Hab mich damit aber schon abgefunden, wenn danach diese Übelkeit ein Ende hat. Ein paar Tage Krankenhaus werde ich schon überleben ;-)

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Ich lebe noch…

Trotz Magenspiegelung, die ich ja heute hatte.

Im Wartezimmer hab ich nicht lange warten müssen, bis ich aufgerufen wurde (ich hätte auch gerne noch länger gewartet, meinetwegen hätten sie mich auch vergessen dürfen :mrgreen: )

Als ich dann im Behandlungszimmer war, wurde ich gefragt, welche Methode ich bevorzuge. Die normale Methode mit „Schlauch schlucken“ oder die transnasale durch die Nase mit einem sehr sehr dünnen Schlauch. Die Vorstellung durch die Nase fand ich erst nicht wirklich prickelnd, aber wir wurde versichert, dass diese Methode von den meisten Patienten besser angenommen wird, eben weil der Würgereiz minimal ist.

Also entschied ich mich für diese Methode. Ich bekam erst Nasentropfen, dann ein Spray in die Nase (feste hochziehen und schlucken…leeeeeeeecker) Da musste ich das erste Mal etwas würgen (schmeckt nicht wirklich gut) aber es betäubte gut.
Dann durfte ich mich hinlegen….Licht aus, Monitor an (heeeeeee….kostenloses Kino). Der Doc probierte erst den Schlauch durchs rechte Nasenloch, da war der Weg aber etwas zu eng, also probierte er weiter im linken…das klappte. Das war auch wirklich der unangenehmste Teil der Untersuchung. Ich schloss nur ganz fest meine Augen, weil die Tränchen liefen automatisch runter. Dann meinte der Doc, jetzt dürfe ich wieder die Augen öffnen und Fernsehen gucken :mrgreen: Die Arzthelferin streichelte mir als ganz lieb übern Kopf und beide meinten, wie toll ich das doch mache und wie tapfer ich bin (hehe)

Den Schlauch spürte ich dann auch schon irgendwo im Halsbereich…jetzt musste ich nur einmal kurz schlucken und das Dingen wanderte hinunter durch die Speiseröhre, in Richtung Magen und Zwölffingerdarm…
Davon spürte ich nicht allzuviel, ab und zu musste ich kurz würgen. Der Doc hat alles wunderschön erklärt, stellte Rötungen fest und hat Gewebeproben entnommen. Bis nächste Woche ist dann auch der Befund da und ich geh wieder zu meinem Hausarzt, der dann das Ergebnis mit mir durchgeht…

Momentan hab ich jetzt nur noch etwas Halsschmerzen vom Schlauch. Die Nase hat anschließend auch etwas geblutet, aber nicht schlimm…

Und jetzt dürft ihr mir alle sagen, wie tapfer die liebe Michi doch ist :mrgreen: