Mit zur Arbeit nehmen

Passend zum Witz von Klein-Erna und ihrer Oma fällt mir spontan eine Geschichte ein, die mir vor knapp zwei Monaten auf einer Familienfeierlichkeit passiert ist.

Die Feier – es handelte sich um eine Hochzeit – fand in den Räumlichkeiten einer bekannten Gaststätte in meinem Heimatdorf statt, so dass neben den Hochzeitsgästen im Saal auch andere Gäste in der Gaststube zugegen waren, die nicht zur Hochzeitsgesellschaft gehörten.

Auf dem Weg von der Toilette zurück in den Saal traf ich auf einen Onkel der Braut, welcher von Beruf Totengräber ist, was im Ort ebenso weithin bekannt ist. Als wir so da standen und plauderten kam uns jemand aus der Gaststube entgegen, welcher zum einen schon recht angeheitert war und zum anderen kräftigst hustete. Darauf hin der Onkel: „Ui dass hört sich aber gar nicht so gut an. Wenn du willst, kann ich dich morgen mit an die Arbeit nehmen. Dann kann ich dich in einer praktischen, leicht zu transportierenden Form wieder mit heim bringen. Mit dem Husten hast du dann sicherlich keine Probleme mehr.”

(ganz ganz schwarzer Humor :twisted: )

Falsche Vorstellungen

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, aus dem Urlaub zu bloggen. Es gibt aber gewisse Erlebnisse die echt aufschreibenswert sind. Heute haben wir bei bzw. VOR der eigentlichen Wattwanderung (von Amrum nach Föhr) schon einiges erlebt.

Am Treffpunkt in Amrums nördlichster Ortschaft empfing uns unser Wattführer und kassierte den „Wegezoll“ von 13 Euro, welcher die Führung plus den Bustransfer vom Endpunkt der eigentlichen Wattwanderung zum Hafen in Wyk auf Föhr beinhaltete.

Eine für eine Wattwanderung eher unpassend gekleidete ältere Dame und deren Freundin (beide aufgetakelt wie zwei Segelschiffe) empfanden dann die 13 Euro für sehr teuer als sie erfuhren, dass Sie den Fährpreis zurück nach Amrum selbst tragen mussten. :depp:

Die Fähre um 18:45 Uhr an Wyk zurück nach Amrum wiederum waren ihr und ihrer Freundin dann aber auch irgendwie zu spät. (vermutlich wollten sie noch „auf die Rolle“)

Die ersten anderthalb Kilometer führten uns dann erstmal durchs Amrumer Marschland Richtung Watt. Vor uns lief eine zweite Wattwandergruppe bestehend aus vermutlich zwölf- bis vierzehnjährigen Jugendlichen. Dabei fiel uns ein Mädchen auf, dass doch tatsächlich schwarze glänzende und kniehohe Lackstiefel trug, die a) beim heutigen Wetter und b) für eine Wattwanderung völlig ungeignet sind. Beim Laufen über den sandigen Boden fiel ihr das wohl auch auf, so dass sie sie irgendwann auszog und wie auf Eiern weiterstakte. Leider überholten wir die Gruppe ein paar hundert Meter später, so dass wir das Drama nicht weiterverfolgen konnten.

Als wir uns dem Watt näherten, „befahl“ der Wattführer „barfuß“ und „kurze Hose“ worauf den beiden schon zuvor genannten Damen plötzlich einfiel, dass sie eigentlich noch was anderes vorhatten. Ihre 13 Euro erhielten Sie dann aber zurück.

Offenbar haben sie irgendwas mißverstanden und die Wattwanderung mit einem seichten Strandspaziergang verwechselt bei dem nach einer Stunde wieder zurück ist.

Bilder von der Wanderung gibt es bei meiner Liebsten auf ihrem Blog.

Pyro-Festival „Sternenzauber“

Für Samstag hatten wir uns Karten hierfür besorgt.
Nachdem wir es noch fast vergessen hätten, haben wir dann glücklicherweise doch noch dran gedacht und waren um 18:00 Uhr dann im Schlosspark des Karlsruher Schlosses.

Beim Sternenzauber Pyro-Festival gab es neben einem Show- und Musikprogramm, dieses um 19:00 Uhr anfing, ab 22:00 Uhr 3 Feuerwerke in der Länge von je ca. 15 Minuten zu bestaunen. Nein, wir bekamen nicht nur einfache Feuerwerke zu sehen. Drei Feuerwerkskünstler planten ein musiksynchrones, professionelles Lichtspektakel.

Ich hab mal nach einem Video gesucht und hab dieses hier gefunden. Es ist ganz gut geworden, die Sprachqualität ist halt leider nicht soooo gut, aber jeder weiß es selbst: Ein Feuerwerk kommt auf Bildern und Videos niemals so rüber wie in echt. Grade das erste Feuerwerk, welches ich als bestes empfand, kommt lange nicht so klasse rüber…

Aber wie auch immer das Video ist, uns hat es sehr viel Spaß gemacht, Gänsehaut gab’s gratis dazu :-)

Urlaub: Strasbourg

Nachdem wir am Montag einen kleinen Putztag eingelegt haben, sind wir gestern mit der Bahn nach Strasbourg gefahren und haben die Stadt in Frankreich besichtigt. Wir waren allerdings nicht die einzigen, die sich einen schönen Tag im Elsass machen wollten, im Zug waren u. a. mehrere Schulklassen aller Altersstufen mit entsprechendem Lärmpegel ;-)

Aber in der Stadt hat sich doch alles gut verlaufen, so dass wir einen schönen Tag verbringen konnten. Nach vielen gelaufenen Kilometern quer durch die Altstadt und einem leckeren Flammkuchen sind wir spät abends wieder gut daheim angekommen…

Ein paar der schönsten Bilder haben wir für euch mal eingefügt…

Urlaub: kleine Radtour

Am Sonntag, quasi als kleiner gemütlicher Einstieg in unseren Urlaub, haben wir eine kleine Runde mit dem Rad gedreht – ca. 30 km rund um unser Zuhause.
Zum Glück hatte das Wetter auch mitgespielt. Nachdem es nämlich mittags noch geregnet hat, dachten wir, das gäbe nichts mehr, wir haben es dann aber doch gewagt und wurden dafür dann mit schönem Wetter belohnt :-)
Viel Bilder gibt’s nicht, aber 3 sind besser als keines ;-)