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Zahnwurzelbehandlung

Seit ein paar Tagen hatte ich wieder mal heftige Zahnschmerzen am linken unteren Backenzahn und dem daneben. Da ich genau wegen diesem Zahn schon letzes Jahr Probleme hatte und ich deswegen auch schon beim zahnärztlichen Notdienst war, wusste ich genau, welche Schmerzen noch auf mich zukommen würden – nämlich übelste Schmerzen vom Zahn aus, den Trigeminusnerv entlang zum Kopf – DAS sind wirklich Schmerzen und kein Schmerzmittel hilft wirklich. Also habe ich gestern kurzerhand beim Zahnarzt angerufen und durfte auch gleich um 16:00 Uhr hin. Allerdings habe ich einen neuen Zahnarzt ausprobiert. Meine alte Zahnärztin hatte nie was an dem Zahn gemacht, immer nur gefüllt und gefüllt, die Schmerzen nahm sie nicht wirklich ernst.

Also bin ich dann gestern nachmittag zum neuen ZA, nervös, schwitzige Hände – aber egal, ich wollte nur noch schmerzfrei sein. Ich wurde sehr freundlich in der Praxis aufgenommen und musste auch nur 5 Minuten warten, bis ich aufgerufen wurde. Auch im Behandlungszimmer musste ich nicht lange auf den Arzt warten. Dieser nahm sich sehr viel Zeit und hörte geduldig zu, als ich meine Probleme schilderte. Aufgrund meiner Schmerzschilderung und meiner Aussage, dass kühlen sehr gut tut, war er sich schon fast sicher, dass es sich um eine Entzündung handelt. Natürlich gab’s aber erst mal ein Röntgenbild (wie nobel, digital und ich durfte dafür sogar am Zahnarztstuhl sitzen bleiben) Dieses bestätigte dann seine Vermutung. Eine arge Entzündung, die an die Zahnwurzel vorgedrungen war.
Er sagte mir, dass er eine Zahnwurzelbehandlung machen müsse. Ok, begeistert war ich nicht wirklich, ich stellte mir das doch ganz arg schmerzhaft vor. Aber dann stellte ich mir vor, wie heftig die Zahn- und Gesichtsschmerzen wieder werden würden und ich willigte ein.
Nachdem er mir alles genau erklärte, setzte er die Betäubungsspritze. Pieks hier, pieks da, ok, die hätte ich schon mal überlebt. Jetzt musste nur noch die Betäubung wirken und es konnte losgehen. Die Za-Assistentin beruhigte mich währenddessen noch und meinte, die Spritze wäre das Schlimmste an der ganzen Sache. So recht wollte ich es nicht glauben, aber 45 Minuten später wusste ich, dass sie Recht hatte.
Schmerzen hatte ich gar keine keine, ab und zu hat es mal ganz ganz leicht gezogen und geruckelt. Ich dachte schon der Arzt macht Scherze, als er sagte, er sei fertig ;-)
Zum Schluß meinte er noch, es war allerhöchste Eisenbahn, denn es lag eine hochgradige Entzündung vor. Er konnte gar nicht verstehen, dass meine alte Ärztin das Problem nicht erkannt hat.
Jetzt muss ich morgen früh wieder hin, dann kommt Antibiotika drauf und mein Zahn bleibt dann so ca. 2 Wochen offen, was aber völlig schmerzfrei ist. Danach wird er wohl erst mal gefüllt und nach 6 Monaten ist er dann bereit für eine Krone. Aber das schaff ich auch alles noch.

Wichtig ist, dass ich jetzt endlich SCHMERZFREI bin, was für ein schönes Gefühl!

au weia – Zahnarzt

Ich war ja gestern beim Zahnarzt wegen einer herausgefallenen Füllung.

Die Zahnärztin war auch wirklich lieb und meinte ich steh mit meiner Angst bei weitem nicht alleine da.

Sie schaute sich also meine Zähne an und die herausgefallene Füllung stellte sich als größeres Problem als angenommen dar. Der Zahn und der benachbarte Zahn stehen prakitsch nur noch auf einem Zahnhals. Tja und das heißt, daß ich wohl um zwei Kronen nicht herumkomme.
Da Kronen Zahnersatz sind, ist das auch nicht grad eine preiswerte Angelegenheit. Abzüglich des Festzuschusses der Krankenkasse soll mich der Spaß ca. 680 Euro kosten :-(

Da hat mich Ihr Spruch: „Sie haben eigentlich ansonsten ganz gute Zähne und man merkt, daß sie sie gut putzen“ auch nicht wirklich aufmuntern können…

Außer einer Überkronung (die wohl in 2 Sitzungen gemacht werden soll) stehen mir dann noch 3 Termine bevor, in der ein paar andere Füllungen erneuert werden müssen.