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Autolos totalus

Wie letztens schon angekündigt haben sich bei uns ja Änderungen hinsichtlich unserer KFZ-Versicherung ergeben.

Der Stef hat’s ja schon vermutet, und wer dem hinterlegten Link gefolgt ist, dem wird aufgefallen sein, dass es sich beim „KVV“ keineswegs um ein Versicherungsunternehmen handelt.

Da wir seit letztem Sommer die überwiegend autofreie Mobilität zelebrieren, war es nur eine Frage der Zeit, ganz auf das Auto zu verzichten. Da wir jetzt im Oktober die letzte „normale“ Rate aus der Finanzierung zahlten und nur noch eine nicht unerhebliche Restrate für November offen hätten, bot es sich an, dass unser freundlicher Mazda-Händler den Wagen in Zahlung nehmen wollte. Aufgrund der Investitionen (AU,HU, Inspektion, Austausch der Bremsen, neue Winterreifen, usw) die in Kürze auf uns zu gekommen wären, war dies die beste Option.

Aus dem Grunde waren wir am vergangenen Wochenende auch in der alten Heimat in Nordhessen und haben am Montag nun unser Auto endgültig abgegeben. Um Abmeldung & Co. kümmert sich der Händler, somit brauchen wir uns nun keine Sorgen mehr darum machen.

Autofreie Mobilität

Was der Ecki mit seinem Fernseher vorhat, wollen wir mit dem Auto schaffen…

Angeregt durch die „Sommercard“ des KVV, mit der man vom 1. Juli bis zum 31. September für 90 EUR im gesamten KVV Netz fahren kann (eine vergleichbare Monatskarte würde knapp 120 EUR/Monat kosten) und den derzeitig hohen Benzinkosten möchten wir versuchen, zunächst drei Monate lang auf das Auto zu verzichten.

Mit diesem Langzeitexperment möchten wir austesten, ob es möglich ist, langfristig sogar ganz auf das Auto zu verzichten. Daher werden etwaige Einsätze des Autos vorher wohlüberlegt und hoffentlich eine absolute Ausnahme sein. Sollten wir das Auto doch mal einsetzen, werden wir uns notieren, wann und wofür wir es gebraucht haben.

Aufgrund des erstklassigen öffentlichen Personennachverkehr in und um Karlsruhe – ich komme per Bahn und Bus an der Arbeit direkt vor die Tür – kann ich für den täglichen Arbeitsweg auf das Auto komplett verzichten.

Für alles andere (Einkäufe usw.) müssen wir ggf. die eine oder andere logistische Hürde meistern – aber auch hier sehe ich keine unüberwindbaren Hindernisse, um aufs Auto zu verzichten. Ggf. müssen wir für bestimmte Wege einfach ein klein wenig mehr Zeit einplanen und sind etwas weniger flexibel.

Aber das ist alles eine Frage der Planung.

Heute nachmittag werde ich mir erstmal das oben genannte Ticket in der KVV-Geschäftsstelle kaufen und das Experiment „Car(e)less Summer“ starten. Wir halten Euch auf dem Laufenden.