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YouTube und W3C

Seit dem ich den Blog habe, versuche ich – so gut wie möglich – den Code der Seiten W3C-konform zu halten.

Das klappt bei „normalen“ Eintragsseiten auch ganz wunderprächtig. Spätestens aber beim Einbinden von YouTube Videos und anderen Flash-Objekten ist der Code der Seite aber nicht mehr „valide“.
Das Problem hierbei ist, dass die zum Einbinden verwendeten Code-Schnipsel zwar HTML, aber nicht XHTML-konform sind und dabei Elemente aufweisen, die in der XHTML Spezifikation nicht vorgesehen sind. Die einzige „valide“ Variante bisher war statt des eingebetteten Flash-Films nur einen Link auf das Video zu setzen.

Daher habe ich im Web gesucht und auf W3C YouTube Producer eine Möglichkeit gefunden, den HTML-Code in validen XHTML-Code umwandeln zu lassen.

Aus dem Code Schnipsel

<object width="480" height="385"><param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/X5NNx1bP7gM?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="https://www.youtube.com/v/X5NNx1bP7gM?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>

wird nach dem Umwandeln

<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:480px;height:385px;" data="https://www.youtube.com/v/X5NNx1bP7gM?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"><param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/X5NNx1bP7gM?fs=1"/><param name="allowFullScreen" value="true"/></object>

Wichtigstes Merkmal ist, dass das <embed>-Tag im XHTML-Code nicht mehr enthalten ist, welches vom W3C nicht akzeptiert wird, da es lediglich eine „Erfindung“ moderner Browser ist und weder in HTML4 noch in XHTML spezifiziert ist.

Das einzige Manko des neuen Code-Schnipsels ist, dass dem Tag <object … die Größe über die Angabe style=“width:480px;height:385px;“> mitgeteilt wird. Dies wird von anderen Validatoren (z.B. Qualidator) mitunter aber als sogenanntes Spaghetti-Markup angemahnt. Leider weisen aber auch viele WordPress-Plugins das gleiche Dilemma auf, so dass man solch „unsauberes“ (X)HTML fast gar nicht unterbinden kann. Daher ignoriere ich weitestgehend diese Warnungen.

Die bislang eingebundenen Videos werde ich vermutlich nicht mehr aktualisieren. Bei neuen jedoch werde ich die XHTML-Variante verwenden.

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PC & Internet Technikfreaks Tipps & Tricks

Programm-Tipp: Secunia PSI

Im Kollegenkreis sprachen wir die Tage über Phishing und Trojaner, die heutzutage so ausgebufft sind, dass man nicht mehr nur aus „Dummheit“ auf einer Phishing-Seite landet, weil man auf augenscheinlich unseriöse Links in noch unseriöseren Mails klickt.

Derzeit aktive und im Umlauf befindliche Trojaner nutzen u.a. nicht gestopfte Sicherheitslücken von im Browser gestarteten Anwendungen, z.B. Flash aus. Daher ist es heutzutage mindestens genauso wichtig, zusätzlich zu einem aktuellen Antiviren-Produkt auch die sonstigen installieren Anwendungen auf einem aktuellen Stand zu halten. Damit kann man weitgehend sicherstellen, dass Schadcode sich nicht über Sicherheitslücken der Anwendungen in den Rechner einschleicht. Im Gegensatz zu früher ist dieser leider nicht nur auf fragwürdigen, sondern zum Teil auch in „Werbebannern“ auf seriösen Seiten zu finden.

Über einen Artikel in der c’t bin ich bereits vorletztes Jahr auf ein Programm gestoßen, welches die auf dem Rechner vorhandenen Anwendungen mit einer zentralen Liste abgleicht. Dabei wird dem Nutzer angezeigt, ob hier eine Aktualisierung nötig ist, und welche „Gefahr“ ggf. bei der eingesetzten Version besteht, d.h. welche spezifische Lücke bekannt ist

Es handelt sich dabei um die Anwendung Secunia PSI. Die Anwendung selbst wird bei der Installation auf Deutsch installiert, wenngleich die Webseite leider nur in Englisch verfügbar ist.

Die Anwendung muss (unter Vista und Windows 7 über die Benutzerkontensteuerung) als „Administrator“ gestartet werden, da der eingeschränkte Benutzer verständlicherweise nicht die nötigen Rechte auf bestimmte Systemverzeichnisse hat.

Der erste Scan nach der Installation deckt vergleichsweise viele „Lücken“ auf, wenn man nicht schon vorher seine Anwendungen möglichst aktuell gehalten hat. Sobald man diese erstmal geschlossen hat, wird es künftig einfacher, sein System schadfrei zu halten.

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Technikfreaks Was mich bewegt

Name gesichert

Nachdem sich jüngst Stef für De-Mail hat den eigenen Namen hat reservieren lassen, habe ich dies heute für den e-Postbrief getan.

Ich habe zumindest keine Email-Adresse mit Ziffernergänzung, weil es

a) Es gibt gar nicht soo viele Personen mit meinem Namen in Deutschland und

b) die Reservierung erst seit Anfang der Woche möglich ist

Welches der beiden Verfahren am Ende sich etablieren wird bleibt abzuwarten. Eigentlich möchte ich mich gar nicht nötigen lassen, eine solche Extra-Adresse nutzen zu müssen, besser wäre es, man könne für sein normales Emailkonto ein persönliches Zertifikat erwerben/nutzen um verschlüsselt/signiert zu kommunizieren.

Ich warte mal ab, wie es am Ende auch von behördlicher Seite angenommen wird.

Meine eindeutige @epost.de Adresse habe ich jedenfalls.

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Technikfreaks Videos Webgestöber

Das iPad ist (auch) für die Katz‘

Dass man das neue iPad auch als Katzenspielzeug verwenden kann, zeigen die folgenden Stubentiger:

Katze vs. iPad

Ping-Pong für Katzen

:rofl:

(Dank an meine Liebste für die Videos)

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Aus Feeds und Blogs Bilder und Fotos Technikfreaks Was mich bewegt

Wechselnde Aussichten

Nein, es geht mal nicht ums Wetter obwohl mich auch das eher erschreckt, was da heute nach wieder heruntergekommen ist.

Seit Windows 7 ist es ja mit „Bordmitteln“ möglich, dem Desktophintergrund zyklisch wechseln zu lassen, was bei den Windows Versionen zuvor ja leider nur über diverse Anwendungen (z.B. WebShots) möglich war. Nun ergeht es mir dabei allerdings so, dass ich mich nach einer gewissen Zeit an den Bilder „satt“ gesehen habe.

Bei der Lektüre der c’t 3/2010 bin ich im Artikel Windows ausreizen auf den Trick gestoßen, der mein Interesse geweckt hat und den ich dann auch gleich getestet habe. Statt einer statischen Anzahl von Bildern lasse ich mir über einen abonnierten Bilder-Feed einen bestimmten Ordner auf der Platte regelmäßig mit Bilder befüllen und verweise Windows dann zur Anzeige auf diesen.

Konkret geht dies so:

  • Zunächst über den Internet Explorer einen Fee mit Bildern abonnieren (z.B. https://feeds.feedburner.com/bingimages)
  • Nun über die Feed-Eigenschaften die Option „Dateianlagen automatisch herunterladen“ aktivieren und die folgende Frage mit „Ja“ beantworten
  • Bei einem erneuten Aufruf der Feed-Eigenschaften nach ein paar Sekunden die Schaltfläche „Dateien anzeigen“ betätigen
  • In diesem Fenster aus der Adressleiste den kompletten Pfad in die Zwischenablage kopieren
  • Nun über die Systemsteuerung in ‚Darstellung und Anpassung‘ -> Anpassung -> Anpassung -> Desktophintergrund auf „Durchsuchen“ klicken
  • und unter Ordner den zuvor zwischengespeicherten Pfad einkopieren
  • Einmal auf „Alle anzeigen“ klicken und Fertig ist die täglich frisch gefüllt Diashow

Als kleine Anleitung habe ich ein paar Screenshots zur Demonstration gemacht.

Voraussetzung für den Feed ist allerdings, dass er ein Microsoft-konformes RSS-Format enthält und die Bildeer in Form sogenannter ‚Enclosures‘ enthält, das ist die gleiche Auszeichnung, wie sie auch von Podcasts verwendet werden. Zudem sollten die Bilder im Feed in Origginalgröße und nicht als Thumbnails angeboten werden. Beim oben genannten ist dies (was für ein Wunder – es ist ja ein Bing-Feed) alles gegeben.

Ob die Bilder für einen interessant erscheinen, kann jeder für sich selbst entscheiden, in dem er sich den Feed in seinem üblichen Feedreader betrachtet.